Wir sind zurück in Los Angeles, haben einiges zu waschen und zu packen und genießen unsere letzten amerikanischen Stunden mit unserer Janna, bevor wir morgen Abend in den Flieger nach Auckland steigen und durch die Datumsgrenze einen ganzen Tag überspringen(verrückt!!!!). In den letzten Wochen haben wir 3.687 Meilen Staaten nocheinmal in vollen Zügen genutzt. Wir waren in Death Valley, was wir allerdings bei einem Tagestrip belassen haben, da es unglaublich heiß ist und wie der Name schon sagt, sehr tot wirkt. Auf dem Weg zu den Grand Canyons, über die supercoole Route 66, haben wir uns dann eine Nacht in Vegas gegönnt (Alles was man im Fernsehen sieht ist wahr und es ist noch viel schlimmer). Der komplette Film Hangover hat sich vor uns abgespielt. Es ist grell, laut und irreal! Wir haben ein paar Münzen in den Automaten geworfen und uns auf den Weg zu einem der beeindruckendsten Orte unserer bisherigen Reise gemacht. Während eines Campingstopps, wurden wir von einer hungrigen Elchfamilie geweckt. Elche sind zuckersüß, aber hungrige Elche sind süß und aggressiv! Also mussten wir im
Auto warten bis der Kofferraum leergefuttert war. Jetzt aber zu den roten Riesen:) Diese endlos großen Canyons sind so atemberaubend!!! Egal aus welcher Perspektive, wir haben Dinge gesehen, von deren Existenz wir nicht wussten. Nach diesem Spektakel wollten wir wieder zurück ans Meer und sind innerhalb von einem Tag über 3 Staaten bis zur nördlichen Spitze der Big Sur – Küste durchgefahren. Als wir endlich ankamen war es dunkel und unser Auto gab langsam den Geist auf, da nichtmal mehr die Frontlichter funktionierten (könnte vielleicht mit unserem kleinen Ausflug in die Wüste zusammenhängen, als uns 3 Trucks und einige sehr nette Amerikaner helfen mussten unser Auto aus der Sanddüne zu befreien. Aber sprechen wir nicht länger darüber…) jedenfalls waren wir voller Vorfreude auf Sonne, Sommer, Sonnenschein und wurden am nächsten Morgen leider von einer dichten und kühlen Nebelwand empfangen, weshalb wir entschieden den Big Sur Teil, der trotz alledem sehr,sehr schön ist, kurz zu fassen und uns auf wunderschönen Campingplätzen bis nach Santa Barbara zurückzuhangeln. Hier hatten wir dann einen kurzen Schockmoment, nachdem ich in der Apotheke nach einer Creme für meine Blutblase gefragt habe und plötzlich im Krankenhaus mit der Diagnose Hautkrebs gelandet bin. Die Blase wurde herausgeschnitten und die Tests sind im Labor, aber es sieht gut aus! Also genießen wir die Reise gleich nochmal mehr und cremen uns auch endlich ein. Wir haben uns schon im Flugzeug nach Deutschland gesehen. Heute Morgen hat unsere Autobatterie mal wieder versagt, aber das ist ja nichts mehr neues.
Unser Fazit zu Amerika ist durchweg positiv. Wir hatten in einer Mischung aus Großstadt und Natur eine super schöne Zeit und wir werden Dinge wie Panda Express, Whole Foods (der gesündeste Supermarkt der Welt) und die amerikanischen Verkehrsregeln alias ‚Es fährt der, der zuerst da ist‘, wirklich vermissen. Unsere Lieblingsstädte waren New York, San Francisco und Seattle! Und wir sind froh so tolle und besondere Menschen kennengelernt haben zu dürfen:) Für Chicago und Südamerika müssen wir auf jeden zurückkommen!
Jetzt sind wir aber erstmal auf Neuseeland gespannt und melden uns wieder wenn wir in unserem Camper sitzen!
Ganz viele Grüße aus LA
Teresa&Louisa


























































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