Under the Irish Sun ☀️

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Dieser Post ist ein Liebesbrief! Eine Hommage an Lia und an Irland.
 Ich durfte meine Freundin Lia bei meinem Besuch in Irland neu kennenlernen! Wir sind grundverschieden aufgewachsen und uns trotzdem so ähnlich!  Ich habe oft das Gefühl die Sprache der Tiere besser zu verstehen als die der Menschen. Bei Lia ist das anders. Sie ist so wunderbar anders.

Sie ist vor ein paar Monaten einfach gegangen. Einfach so mit Hund und Kegel nach Irland übergesetzt! Ohne das Land zu kennen. Ohne einen Funken Angst. Da wohnt sie jetzt. Zwischen den weichen  Hügellandschaften und dem ewig weiten Meer. Irland ist mit nichts zu vergleichen. Man kann überall auf der Insel den Salzgeruch des Meeres wahrnehmen. Die frische, klare Luft und die sich selbst überlassene Landschaft! Die Iren schützen diese Schönheit und sämtliche Traditionen. Sie halten an der ursprünglichen Landwirtschaft und der munteren Guinness-Pub-Kultur fest!

Pferde gehören zum irischen Leben dazu.  Und Lias Leben besteht größtenteils aus Pferden. 

Das Wochenende in chronologischer Reihenfolge:

Saturday, 8am

Wir fahren in den Stall  und  werden von der roten Sonne geküsst. Die Stallarbeit gehört zum Aufwärmen dazu, die Pferde kommen auf den Truck und werden erst am Strand wieder ausgepackt. Der Strand ist unbeschreiblich schön. Deshalb beschreibe ich ihn nicht weiter.

Wenn Kinder mit dem Reiten beginnen, dann träumen sie davon irgendwann einmal am Strand zu galoppieren. Die Kraft des Pferdes zu spüren und zu kontrollieren. Man kann dieses Gefühl nicht angemessen in Worte fassen. Es existiert nur dort, nur in diesem Moment. Lia und ich haben in Deutschland oft davon geträumt. 

Saturday, 8pm

Wir mischen uns unter die Gäste einer irischen Hochzeit und tanzen, Guinness sei Dank, auf die irische Musik im Pub!

Sunday, 8.00 am

Heute geht es zur traditionellen irischen Jagd. 50 Reiter verfolgen eine Hundemeute und springen dabei über sämtliche Mauern, Hecken und Zäune. Das ist eigentlich alles. Adrenalin liegt in der Luft und die Pferde nehmen die Spannung auf. Mal stürzt ein Reiter, mal gehen Pferd und Reiter gemeinsam zu Boden. Es ist der reine Wahnsinn! Glücklicherweise gibt es keine Verletzten. Wir strahlen vor lauter Glück um die Wette. So wahnsinnig ist es.

Lia weiß Irland zu schätzen. Sie schöpft ihr Glück aus den Tieren, den Iren und der Natur. 

Lia hat mir dieses Wochenende ein Stück von ihrem Glück geschenkt und ich bin immer noch in Trance und bedanke mich von Herzen bei meinen Begleitern! 

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