Homeless im Miami Beach&most beautiful place on earth

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Oder wo finde ich das bluest of the blue water?☺️ Wir sind jetzt schon über einen Monat in Amerika unterwegs und haben uns die letzten zwei Wochen mit Lars ein wenig Urlaub gegönnt. Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, auch wenn wir in den letzen Tagen wirklich von unserer Backpacker-Romantik abgekommen sind. Da wir vor Herrn Söllners Ankunft schon einige Tage in der Partymetropole verbracht hatten, und die Stadt offen gesagt nicht besonders viel hergibt, abgesehen von dem wunderschönen botanischen Garten und den Graffiti Walls, sind wir mit Lars gleich nach Miami Beach in ein super schönes 8-Bett Hostel umgesiedelt.

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Dort konnte dann auch unsere Suche nach dem blauen Wasser beginnen , die uns letztendlich über Key West bis auf die Bahamas geführt hat. Ich weiß, wir klagen bei weißen Traumstränden auf hohem Niveau aber wir wollten zumindest einmal türkises Wasser in den USA gesehen haben.

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Zumindest unsere Haare sind unserem Verlangen nach DEM Türkis ziemlich schnell nachgekommen. Ich hab wirklich gehofft, dass irgendwo eine versteckte Kamera ist nachdem Teresa und Lars mich entsetzt angestarrt haben. Wir hatten auf den Bahamas endlich unseren Traumstrand gefunden, aber leider wollte das Wetter nicht mitspielen und es fing an zu gewittern. Also war die Idee ein paar Minuten in einen warmen Hotelwhirlpool zu springen an sich garnicht schlecht! Unsere Strähnchen fanden das unglücklicherweise nicht so erholsam wie wir..

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In New Orleans wurden die Blondinen dann aber wieder mit ihren blonden Haaren zusammengeführt☺️Und die Bahamas waren neben dem kleinen Dilemma ein wunderschönes blaues Wunder:)

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Auch Key West hatte einen ganz speziellen Charm, vor allem die wunderschöne Fahrt bis zum südlichsten Punkt Nordamerikas, und wir hatten eine tolle Zeit, auch wenn es nachts etwas eng war, da Key West unverhältnismäßig teuer ist und wir uns zu dritt mit einem Doppelzimmer begnügen mussten.
Die Everglades waren mein unangefochtenes Florida-Highlight! Mit dem Airboat vorbei an den Alligatoren, durch diesen atemberaubenden Nationalpark. Wahnsinn!

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Kaum hatten wir uns von Lars verabschiedet, durften wir dann auch wieder echte Backpacker Erfahrungen machen, obwohl wir uns wahrscheinlich mehr wie obdachlose Punks gefühlt haben, als wir die Idee hatten für diese Nacht kein Hostel mehr zu buchen, da wir schon um 7 Uhr mit dem Bus nach New Orleans weiterfahren wollten und wir der Meinung waren, 24 Stunden Reise waren sicherlich genug Zeit um den verlorenen Schlaf nachzuholen. Zuerst versuchten wir am Strand eine Möglichkeit der Zeitüberbrückung, bis uns ein Offizer auf einen Obdachlosen aufmerksam machte, der etwa zwei Meter neben uns versteckt lag und wohl fürs Stehlen berüchtigt war. Miami ist nachts mit Mallorca vergleichbar nur mit mehr Drogen und mehr Kriminalität, der Alkoholpegel ist ungefähr der Gleiche☺️Die Situation war um 2 Uhr nachts, nach 4 Stunden Überfahrt mit der Fähre, auf jeden Fall seltsam, deshalb verbrachten wir 3 Stunden in einem sicheren SUPERMARKT (ehrlich!) und nochmal 3 Stunden an einer Bushaltestelle. Dann fuhren wir 5 Stunden bis nach Orlando zurück und warten jetzt hier seit 7 Stunden auf die 12-Stündige Busfahrt nach New Orleans. Ergibt also gefühlte 1000 schlaflose Stunden, die man uns auch angesehen hat.

Auch wenn unsere Reise für mich eine ganz neue Erfahrung ist, kann ich mir im Moment keine schönere Art der Weltentdeckung vorstellen. Wir sehen mehr Dinge als wir uns merken können und treffen viele besondere Menschen.
Auch in dem kleinen Hostel in New Orleans haben einige davon kennengelernt, und hatten einen super Aufenthalt.

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Im Moment sind wir in Seattle und fliegen morgen weiter nach San Francisco:) In San Diego geht es dann mit einem Mietwagen weiter. der Bericht über meine Lieblingsstadt Seattle und über Vancouver hat einen eigenen Post verdient und folgt bald! Genießt den schönen Herbst in Deutschland, die schönste Jahreszeit in der Pfalz.

Liebste Grüße
Teresa&Louisa

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